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Nachdenken über die Reise mit Small Village Botswana

Liebe Leserschaft,


Nachdem ich vor etwa einem Jahr Mitglied der NPO geworden war, freute ich mich sehr auf die Gelegenheit, Botswana zu besuchen. Mein Wunsch war es, ein echtes Verständnis für die Rolle unserer NPO in der lokalen Gemeinschaft zu erlangen und einen Beitrag zu unserer Mission vor Ort zu leisten.


Zwei Monate vor Beginn des Jahres 2024 wurde dieser Traum Wirklichkeit, als ich zusammen mit den beiden Mitbegründerinnen unserer Organisation, Isabelle und Melanie, eine Reise antrat.


Dieses besondere Abenteuer führte uns drei von den belebten Strassen der Schweiz in die ruhigen Landschaften von Maun, Botswana, und es war eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde.


Unsere Reise begann mit einem Flug nach Südafrika, wo wir in die Schönheit von Kapstadt eintauchten. Vom kultigen Tafelberg bis zu den bezaubernden Pinguinen an der Südspitze der Halbinsel war jeder Moment ein Fest für die Sinne. Mein persönlicher Höhepunkt war die Beobachtung von Delfinen, die von unserem Fenster aus mit den Wellen tanzten - ein magisches Erlebnis, das den Ton für den Rest unserer Reise angab.


Nachdem wir uns von Kapstadt verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Weg nach Maun, Botswana - ein Land mit endlosen Horizonten und grenzenlosem Potenzial. Der Kontrast war beeindruckend - keine hoch aufragenden Gebäude, nur weite Ebenen, so weit das Auge reicht. Es war ein erfrischender Tempowechsel, und ich konnte es kaum erwarten, mich in unsere Arbeit mit der örtlichen Gemeinde zu stürzen. Unsere Tage waren intensiv - gefüllt mit Sitzungen, Besuchen lokaler Projekte und natürlich einer unvergesslichen Safari.





Das Treffen mit unseren lokalen Mitarbeitern, Nonofo und Beauty, war ein Höhepunkt unserer Zeit in Maun. Ihre Leidenschaft und ihr Engagement für unser Projekt "Why wait" zur Stärkung der Jugend bekräftigten unser Engagement für die Schaffung langfristiger positiver Veränderungen. Als wir über die Herausforderungen diskutierten, mit denen die Gemeinde konfrontiert ist - vom Zugang zu sauberem Wasser bis hin zu Bildungsmöglichkeiten für junge Frauen -, fühlte ich ein neues Gefühl der Zielstrebigkeit.


Der Besuch des Seniorenzentrums in Lehikeng zeigte mir, welche Auswirkungen unsere Projekte vor Ort haben. Der Anblick der älteren Bewohner und der Freiwilligen, die sich um sie kümmern, erfüllte mich mit einem Gefühl der Freude. Der Anblick des Busses des Zentrums, der die Bedürftigen befördert, war ein greifbares Symbol für den Unterschied, den wir im Leben der Menschen bewirken. Das Projekt, das ich gesehen habe, hat mich persönlich dazu bewogen, bei The Small Village Botswana mitzumachen.

The Small Village Botswana & Bus Projekt
The Small Village Botswana & Bus Projekt


Unser Treffen mit NCONGO am nächsten Tag öffnete mir die Augen für die Kraft der Zusammenarbeit. NCONGO ist ein Dach für die Zusammenarbeit mehrerer NRO, und wir waren auf der Suche nach möglichen Synergieeffekten. Der Austausch von Ideen und Ressourcen liess mich inspiriert und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Es war klar, dass wir durch Zusammenarbeit viel mehr erreichen können als allein.


Aber es war nicht nur Arbeit und kein Vergnügen! Unser Safari-Abenteuer war ein wahr gewordener Traum, gefüllt mit beeindruckenden Begegnungen mit der vielfältigen Tierwelt Botswanas. Von anmutigen Giraffen bis hin zu majestätischen Elefanten - jede Sichtung hinterliess einen unauslöschlichen Eindruck in meiner Seele. Und ja, ich gebe zu, es gab einen Moment der Aufregung über etwas, das sich als geschickt getarnter Baumstamm herausstellte - ups!


Zwischen all dem Trubel und der Hektik unseres Terminkalenders gab es auch Momente der stillen Besinnung. Auf der Rückfahrt zum Flughafen breitete sich die Weite der Landschaft vor uns aus und veranlasste uns, unsere Vision für Small Village Botswana neu zu überdenken. Aus diesen Gesprächen gingen wir mit einem neuen Zielbewusstsein und einem klaren Fahrplan für die Zukunft hervor.


Als wir unseren Rückflug nach Zürich antraten, hatten unsere Koffer zwar Verspätung, aber unsere Laune war bestens. Die Erinnerungen an unsere Zeit in Botswana werden mir für immer im Gedächtnis bleiben und mich an die Kraft der Gemeinschaft, der Zusammenarbeit und des Mitgefühls erinnern.


Mit freundlichen Grüssen

Marina




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