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  • Isabelle Tschugmall

Eine botswanische Woche vorbei




Seit einer Woche dürfen wir nun auf dem afrikanischen Kontinent sein. Wir wurden mit Wärme, Lachen und Gastfreundschaft empfangen. Nach einer 14-stündigen Flugreise via Johannesburg sind wir gut in Windhuk angekommen. Unser Gepäck nicht ganz. Aber wie es so ist in Afrika - man findet immer eine Lösung und deshalb konnten wir 12 Stunden später auch schon unsere drei Gepäckstücke in Empfang nehmen. Ja, richtig gelesen - drei und alle gefüllt mit Spenden wie etwa Masken und Kleider von euch. Vielen herzlichen Dank dafür! Alles konnten wir bereits an Familien in Not verteilen.

Übrigens: Die Flugreise und der Aufenthalt wurde von Isabelle und Melanie aus eigener Tasche bezahlt.

Nach negativem Covid-19 Testresultat aus Namibia konnten wir letzten Sonntag die zweitägige Fahrt von Windhuk (Namibia) nach Maun (Botswana) starten. Am Montag sind wir dann endlich an unserem Ziel angekommen.

Die letzten Tage haben wir damit verbracht, alte und neue Bekannten zu treffen. Eine davon ist Beauty, welche die Organisation Polokong Centre For The Elderly (Altersheim), ins Leben gerufen hat. Die Mehrzahl davon Seniorinnen. Dank eurer Spenden konnte bisher sichergestellt werden, dass auch während Covid-19 genügend Essen für die Senioren zur Verfügung stand. Unser nächstes herausforderndes aber sehr wichtiges Projekt für das Polokong Centre ist der Kauf eines Busses für den Transport von Senior*innen. Dieses Projekt wollen wir unter anderem durch crowdfunding via der Plattform funders.ch lancieren.

Mehr dazu später - seid gespannt!

Daneben haben wir auch Goitse getroffen, ihr haben wir dank euch während Covid-19 mit Spenden helfen können, damit sie genügend Essen für ihre Kinder kaufen konnte. In dieser Zeit haben wir sie besser kennen lernen können und wir sprachen auch über ihre Ambitionen und Träume, mehr zu lernen und dadurch unabhängiger werden zu können. Wir freuen uns, Goitse auf diesem Weg weiter begleiten und durch euch unterstützen zu können. Goitse hat eine Weiterbildung im Bereich Hospitality Management begonnen, die durch uns gesponsert wird. Dies spiegelt unsere Vision, dass Gesundheit, Weiterbildung und finanzielle Unabhängigkeit zusammen agieren müssen.

Um eure Frage zu beantworten: Warum in Zeiten einer Pandemie reisen? Weil es für uns von «The Small Village Botswana» wichtig ist, auch da zu sein, wenn sehr schwierige Zeiten anstehen. Wir wollten uns ein Bild vor Ort machen und sehen, wo aktuell der Bedarf wirklich ist.

Covid-19 hat uns alle getroffen. Wir sitzen hier alle in einem Boot. Allerdings hat es ein ganzes Land, wenn nicht einen ganzen Kontinent, stärker getroffen und um Jahre nach hinten geworfen. Tourismus ist eine der Hauptschlagadern von Botswana - und diese wurde stark beschnitten. Die wenigen möglichen Einkunftsquellen stehen still.

In der letzten Woche haben wir dennoch nebst vielen Schicksalsschlägen auch viele neue Möglichkeiten gesehen. Dazu zählen etwa eine Zusammenarbeit mit «Women against rape» oder aber dem Bau eines Education and Training Center.



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